Parkett | Fußbodenheizung

Bei der Verlegung von Parkett auf Fußbodenheizungen sind einige Regeln zu beachten. Das Verlegen von Parkett auf einer Fußbodenheizung bringt zusätzlichen Wärmewiderstand mit sich: der Wärmewiderstand über der Fußbodenheizung darf 0,15 m2/kW nicht überschreiten.

Parkett Fußbodenheizung

  1. Der gesamte Wärmewiderstand über dem Boden wird berechnet durch Addition des Wärmewiderstands, des Parketts und des Klebers.  Der Boden muss mindestens 50 mm über den Heizungsrohren liegen. Die Dicke des Bodens über den Rohren bezeichnet man als Estrich. Die Reduzierung des Wärmewiderstands durch Reduzierung der Estrichdicke wird nicht empfohlen. Eine höhere Wassertemperatur in den Heizungsrohren ist ebenfalls nicht erwünscht, da die höhere Aufheizung des Parketts zu Rissen (aufgrund der Holzschrumpfung) führen kann.
  2. Der Feuchtigkeitsgehalt des Estrichs: max. 2 % für zementgebundenen Estrich, 0,5 % für Anhydrid-Estriche
  3. Verwenden Sie einen Kleber, der für Fußbodenheizungen geeignet ist (z. B. Lamett Kraftkleber). Befolgen Sie die Verlegungsanweisungen des Herstellers bezüglich Raumtemperatur usw.

Empfehlung: Die verklebte Verlegung eignet sich für eine optimale Wärmeleitung. Bei einer schwimmenden Verlegung sind Luftschichten vorhanden, die den Widerstand der Wärmeleitung erhöhen.

Vor der Verlegung des Parketts:

Drehen Sie die Fußbodenheizung stufenweise auf. Lassen Sie die Wassertemperatur um 5° C pro Tag ansteigen. Das muss am Kessel eingestellt werden. Wenn die Wassertemperatur 50° C erreicht hat, muss diese Temperatur mindestens 5 Tage lang beibehalten werden.

Während der Verlegung:

Die Fußbodenheizung muss 48 Stunden vor Beginn der Verlegungsarbeiten ausgeschaltet werden. Beachten Sie bitte, dass die Anforderungen an die Zimmertemperatur befolgt werden müssen; siehe Verlegungsanweisung für Kleber/Parkett. Diese Temperaturanforderungen betragen üblicherweise rund 15° C. Verwenden Sie bei Bedarf ein freistehendes Heizelement.

Nach der Verlegung:

Die Wassertemperatur kann um 5° C pro Tag auf die gewünschte Raumtemperatur erhöht werden (Einstellung am Kessel), jedoch erst ab dem achten Tag nach der Verlegung.

Speziell zu beachtende Punkte:

  • Die Wassertemperatur darf maximal 50° C betragen.
  • Die Oberflächentemperatur des Holzes darf maximal 26° C betragen:
    Dies kann mit einem handelsüblichen Raumthermometer oder mit einem Holzmessgerät gemessen werden. Natürlich muss das Thermometer bei der Messung auf dem Boden liegen.
  • Die Erwärmung und Abkühlung des Bodens müssen stufenweise erfolgen. Plötzliche Temperaturunterschiede können dauerhafte Schäden am Parkett verursachen.

Diese Richtlinien sind lediglich als Empfehlung zu verstehen. Die national gültigen Vorschriften sind jederzeit zu befolgen.

 

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