

Grundlage des Laminats von Lamett ist eine HDF-Platte (hochdichte Faserplatte). Auf diese HDF-Platte wird eine Dekorschicht aufgetragen, auf der sich wiederum eine transparente Verschleißschicht befindet. Bei der Dekorschicht handelt es sich um eine auf Papier gedruckte Holzfotografie. Die Unterseite wird mit einer Gegenzugschicht versehen, die ein Verziehen der Laminatpaneele und das Aufsteigen von Feuchtigkeit verhindert. Eine Hochdruckpresse presst alle Laminatschichten aufeinander und versieht dabei die Oberschicht mit einer Holzstruktur. Beim größten Teil unserer Laminatangebote stimmt diese Holzstruktur mit der Holzmaserung überein.
Das Thema Lärmbelästigung wird bei Laminat etwas zu sehr übertrieben. Doch Lärmbelästigung lässt sich vermeiden, wenn die Verlegung auf korrekte Art geschieht. Um Lärmbelästigung jedoch auf ein Minimum zu begrenzen, wird Laminat am besten schwimmend verlegt. Verlegen Sie hierbei auch gleichzeitig eine Schallisolation und sorgen Sie dafür, dass die Fußleisten nicht auf dem Laminat aufliegen. Lassen Sie das Laminat 3 mm über dem Boden schwimmen und tragen Sie eine elastische Fuge auf.
Wir raten von der Verlegung von Laminat bzw. Parkett in feuchter Umgebung wie etwa in Badezimmern, Küchen, Sauna etc. ab. Vermeiden Sie eine dauerhafte Ansammlung von Feuchtigkeit auf dem Fußboden. Wir empfehlen Ihnen außerdem eine trockene Pflege Ihres Laminatbodens mit einem Mikrofasertuch Schmutz und Staub entfernen Sie am besten mit einer weichen Bürste oder mit einem Staubsauger, der über eine weiche Parkettbürste verfügt. Entfernen Sie eventuell zurückbleibenden hartnäckigen Schmutz mit einem speziellen Laminatreinigungsmittel.
Laminatböden von Lamett können problemlos auf einem vorhandenen Fußboden (Parkett, Fliesen, Vinylboden etc.) verlegt werden, wobei allerdings zuerst ein Unterboden bzw. eine Feuchtigkeitssperre verlegt werden muss. Gleichen Sie jedoch vor Verlegen des Unterbodens den vorhandenen Boden erst aus (begradigen). Ein weicher Bodenbelag muss zuerst entfernt werden.
Sie können Laminat- bzw. Parkettdielen ganz nach Ihrem persönlichen Wunsch in Quer- oder Längsrichtung verlegen. Sie erhalten jedoch die schönste Wirkung, wenn Sie die Dielen parallel zur größten Lichteinfallquelle bzw. parallel zur Treppe oder zum Kamin verlegen.
Der Laminatboden muss auf einem Unterboden verlegt werden. Der Unterboden gleicht Unregelmäßigkeiten des Untergrunds aus, sorgt für eine gute Schallisolation und fungiert als optimale Feuchtigkeits- und Dampfsperre.
Das ist möglich, aber sorgen Sie dafür, dass die Verlegerichtung des Dielenbodens entgegengesetzt zur OSB-Platte ist. Ideal wäre auch, die OSB-Platte erst grob vorzuschmirgeln, um eine eventuell vorhandene Paraffinschicht zu entfernen. Das Verleimen hat den Vorteil, dass die gesamte Laminatoberfläche in einem einzigen Vorgang verlegt werden kann und dass an Türen und Treppen keine Profile notwendig sind. Sorgen Sie zwischen OSB-Platte und Unterstruktur für eine ausreichende Schallisolation, damit keine Trittgeräusche ins Untergeschoss übertragen werden.
Alle Dielenböden von Lamett (Ausnahme Imperial und Royal) lassen sich problemlos in Kombination mit einer nicht-elektrisch betriebenen Fußbodenheizung verlegen, deren Oberflächentemperatur max. 26 °C beträgt. Es muss eine konstante relative Luftfeuchtigkeit zwischen 45-60 % r.F. eingehalten werden. Befolgen Sie die speziellen Anweisungen für den Einsatz mit einer Fußbodenheizung. Für ausführlichere Anweisungen hier klicken.
Ein erst kürzlich gegossener Betonboden muss ausreichend lange trocknen. Der Trockenzeitraum hängt von der Dicke des Betonbodens ab. Sie müssen vor dem Verlegen Ihres Parkett- oder Laminatbodens zuerst mit einem geeigneten Feuchtemesser den prozentuellen Feuchtegehalt des Betonbodens überprüfen, der sich unterhalb von 2 % r.F. befinden muss.
Hausstaubmilben und andere allergieverursachende Organismen haben auf einem gut gepflegten Laminatboden kaum Überlebenschancen. Für Menschen, die unter einer Stauballergie oder unter Asthma leiden, ist dies sehr wichtig.
Entfernen Sie sofort alle Flecken und Schmutzstellen, bevor diese eintrocknen. Untenstehend einige nützliche Tipps zur Fleckenentfernung: